Wenn sich Fotografen zum fotografieren treffen…

…dann kommen viele schöne Bilder, tolle Gespräche und lustige Momente dabei raus.
Eine befreundete Fotografin fragte mich, ob ich nicht Lust und Zeit habe mit zum Treffen nach Jena zu kommen. Ich wusste, dass es knapp werden wird, weil ich selbst am Vormittag noch Shootings hatte und dann zum Zug eilen musste.
Ich hatte also planmäßig meine Shootings, bzw. mit ca. Minuten Verzögerung, habe das Teilauto (mit dem komme ich zu den Locations die schlecht mit den Öffentlichenverkehrsmitteln bzw. zu Fuß zu erreichen sind) zur Station gebracht, mir fix eine andere Hose angezogen, Geld eingepackt und mit Sophie parallel geschrieben, wie und vor allem wann wir zum Bahnhof müssen. Und wie sollte es auch anders sein – es war zeitlich so eng, dass wir tatsächlich unsere Bahn verpasst haben und mit der direkt danach hätten wir den Zug eigentlich um 1 Minute verpassen müssen. Wir haben es aber trotzdem versucht – zum Glück stand der Zug noch am Gleis, allerdings waren die Türen zu. Nachdem ich der Schaffnerin per Handzeichen bettelnd zu verstehen gegeben habe, dass wir noch in den Zug müssen, gingen die Türen noch einmal auf und wir konnten aufatmen.
In Jena am Bahnhof hat uns die liebe Jenny abgeholt und mit zur Location genommen. Als wir dann an der Location angekommen sind und uns mit den anderen Fotografen getroffen haben, ging es los. Wir sind zu erst in einen verlassenen Wohnblock gegangen – ich muss ja sagen, dass ich bei solchen Lostplaces immer sehr vorsichtig bin, aber wenn man nicht alleine ist, traut man sich ja dann doch etwas mehr 😀
wir sind also in das Haus und haben dort die ersten Bilder gemacht. Es sind wirklich tolle Bilder entstanden, mir persönlich gefallen Bilder draußen in der Natur einfach besser.
Wir sind dann auch noch in das angrenzende Waldgebiet gegangen – das war dann schon eher meins und ich hatte auf einmal so einige Ideen und die 3 Hunde, die uns als Modelle zur verfügung standen, mussten natürlich herhalten. 
Bei der Location war wirklich alles dabei, denn nach dem Wald ging es dann aufs Feld zw. auf die Wiese in Richtung See, bei dem See war ich leider schon so erfroren, dass meine Finger es nicht mehr so prickelnd fanden außerhalb meiner Jackentaschen zu sein. Mein Magen knurrte mich auch immer mehr und und das Treffen ging dann auch langsam aber sicher dem Ende entgegen.
Als Sophie und ich dann mit Wednesday im Zug saßen, haben wir schon einmal auf der Kamera geschaut, welche Bilder entstanden sind und wir haben den Tag etwas Revue passieren lassen.
Es war ein wundervoller und spannender Tag, aber ich war so froh, endlich wieder in meinem Bett zu liegen, endlich etwas zu essen, dass habe ich nämlich vor lauter Stress nicht geschafft, und mich aufzuwärmen.

Unsere Models waren der kleine Cavalier King Charles Spaniel „Nigel“

Die Aussie-Mix-Hündin Wednesday (eine Hundefreundin meiner Mara) 

Und natürlich die kleine Papillon Dame Pearl. 

Wenn Ihr auch ein ganz besonderes Outdoorshooting möchtet, könnt ihr euch gerne melden. Auf meiner Seite findet ihr alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten.